Pressemitteilung von Freitag, 11. September 2009, Apothekerverband Nordrhein e.V.

Eltern schätzen Service der wohnortnahen Apotheke

3.200 Eltern zum Thema Kinder und Arzneimittel befragt

Düsseldorf. Die Eltern in Nordrhein sind mit der Beratung und Versorgung ihrer Kinder durch die örtlichen Apotheken sehr zufrieden. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen infas-Umfage der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA). Insgesamt erhielten die Apotheken in ganz Nordrhein dabei sehr gute Beurteilungen. Die Beratung durch die Apotheken wird mit der Schulnote 1,8 bewertet. "Das gesundheitliche Wohl von Kindern liegt uns besonders am Herzen", sagt Werner Heuking, Pressesprecher der Apotheker in Nordrhein. "Denn wir verstehen uns als Verbraucherschützer auch für die Kleinsten. Die fachmännische Beratung über Besonderheiten bei der Arzneimitteltherapie und über Präventionsmaßnahmen ist gerade bei Kindern sehr wichtig, denn sie sind keine kleinen Erwachsenen."

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Die Apotheke vor Ort wird von den Eltern sehr geschätzt: Sieben von zehn Befragten vertrauten ihrer Hausapotheke. "Bei regelmäßigen Besuchen von Eltern mit Kindern baut sich ein Vertrauensverhältnis zwischen Apothekern und Eltern auf", sagt Heuking. "Mütter und Väter schätzen das persönliche Gespräch mit den Apothekern." Das führt dazu, dass knapp die Hälfte der befragten Eltern nicht nur ein Rezept in der Apotheke einreicht, sondern auch bei akuten Gesundheitsproblemen der Kinder in der Apotheke Rat sucht, so ein weiteres Ergebnis der Umfrage. Dabei schätzen die Befragten die individuelle und unabhängige Beratung zum Wohle des Kindes.

Mehr als zwei Drittel der Eltern holen sich in der Apotheke zusätzlichen Rat bei der Anwendung eines Arzneimittels für ihr Kind. "Selbstverständlich weisen wir die Eltern auch auf mögliche Nebenwirkungen eines Medikamentes hin", sagt der Apotheker. Vor allem in der Selbstmedikation sollte auf die Informationen der Apotheker nicht verzichtet werden. Keinesfalls sollten Kinder alte, nicht mehr verwendete Arzneien von Erwachsenen bekommen. "Bei der Dosierung müssen die Besonderheiten des kindlichen Stoffwechsels berücksichtigt werden", warnt Heuking. Für jede Kinder-Altersgruppe gibt es unterschiedlich konzentrierte Arzneimittel. "Oft spielt das Gewicht der Kinder eine Rolle, deshalb müssen die unterschiedlichen Dosierungen genau eingehalten werden." Auch ein Austausch von Arzneimitteln zwischen verschieden alten Kindern ist deshalb nicht ohne weiteres möglich. "Gerade bei Antibiotikasäften ist eine Beratung der Eltern empfehlenswert. Bei der Herstellung der Säfte kann es leicht zu Über- oder Unterdosierungen kommen, wenn zu viel oder zu wenig Flüssigkeit verwandt wird." Die Apotheker in Nordrhein empfehlen daher die Verabreichung des Saftes mit einem Messlöffel oder einer Dosierspritze.

Ein wesentliches Anliegen der Apotheker in Nordrhein ist auch das Vermeiden von Krankheiten bei Kindern. "Gezielte und rechtzeitige Prävention sowie die Beratung zu einer gesunden Lebensführung, können dazu führen, dass die Einnahme von Arzneimitteln vermieden werden kann." Als wichtigste Präventionsmaßnahme sieht Werner Heuking den von der Ständigen Impfkommission (STIKO) vorgesehenen Impfplan. Die Apotheker beraten zu Impfungen aller Art und geben auch Tipps, welche Impfungen für Urlaubsreisen
zu empfehlen sind.

Elternumfrage der ABDA:

  • Das Oberthema der Umfrage lautete "Kinder und Arzneimittel"
  • Insgesamt wurden 3.208 Eltern mit Kindern im Alter bis zu 17 Jahren in ganz Deutschland befragt und die Ergebnisse regional unterteilt.
  • Bundesweit gaben den Apotheken 38 Prozent ein "sehr gut", 49 Prozent ein "gut".

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Kinder und Eltern gut aufgehoben
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Quelle: 
Apothekerverband Nordrhein e.V.,
11.09.2009

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