PSA-Test – geeignet zur Erkennung von Prostatakrebs?!

Datum der Veranstaltung: 
21.10.2009 - 18:30
Veranstalter: 

Prostatakrebs-Selbsthilfegruppe Burgdorf

Veranstaltungsort: 

Nebengebäude des Gymnasiums, Schulzentrum, Berliner Ring 27, Erdgeschoss

Kosten: 
kostenfrei
Beschreibung: 

In Deutschland wird in jedem Jahr bei ungefähr 58.000 Männern Prostatakrebs diagnostiziert und etwa 12.000 Männer sterben daran! Oder: Bei jedem 6. Mann über 50 wird heute Prostatakrebs festgestellt – jeder 33. stirbt daran!
Ist das nicht Grund genug, sich mit dem Thema Früherkennung zu beschäftigen? Nur ca. 20% der Männer über 45 Jahren nutzen die gesetzlich angebotene Möglichkeit der Prostatakrebs-Früherkennungsuntersuchung. Sind die Männer feige oder trauen sie den angebotenen Leistungen nicht? Die Wahrheit mag in der Mitte liegen. Die im Rahmen der kostenlosen Vorsorgeuntersuchung durchgeführte Tastuntersuchung, die digital-rektale Untersuchung (DRU), erfasst lediglich die in der hinteren Region der Prostata evtl. vorhandenen Tumore, nicht jedoch die sich evtl. im vorderen Teil befindlichen Anteile. Da Tumore erst ab einer bestimmten Größe ertastbar sind und dann bereits ein gefährliches Stadium erreicht haben können, kann man eher von einer „Zu-spät-Untersuchung“ als von einer Früherkennung sprechen.
Ein weiteres Verfahren, der PSA-Test, zeigt rechtzeitig an, ob sich in der Prostata Veränderungen anbahnen. Dieser Bluttest ist eine einfache Maßnahme. Sie muss vom Patienten im Rahmen einer „IGeL-Leistung“ selbst getragen werden.
Dieser PSA-Test ist zusammen mit 2 großen Studien in den USA und Europa zum PSA-Screening in die öffentliche Kritik geraten. Kritiker und Befürworter argumentieren oftmals unsachlich, tendenziös und manipulativ. Der verunsicherte Patient ist der Leittragende.

 

Informationen: Jürgen Mindermann (Tel.: 05136/7305)

 

Gäste sind gerne gesehen!!!