VORBERICHT RATGEBERAKTION „Pflegen – nein danke!“ am 20.09.2012
0800 000 77 32 oder www.experten-im-chat.de von 17 bis 19 Uhr. Fragen stellen möglich ab 10 Uhr
Pflegen – nein danke!
Ein Pflegefall kann für jede Familie zur Zerreißprobe werden
Wenn es um die Pflege von Angehörigen geht, sind viele Gefühle im Spiel, aber auch harte wirtschaftliche Fakten. So kann zum Beispiel nicht jeder seinen Job hinschmeißen, um die Eltern zu pflegen. Manchmal wohnen die Kinder auch viel zu weit von den Eltern entfernt, um einspringen zu können. Hinzu kommt, dass die tatkräftige Fürsorge für die Eltern oder die Schwiegereltern oft eine heftige Doppelbelastung für die Pflegenden darstellt, von der insbesondere Frauen betroffen sind. Es ist daher sehr ratsam, sich zeitig über mögliche Hilfen zu informieren, die Betroffene und die Pflegenden entlasten können: Wer hat zum Beispiel Anspruch auf Pflegeurlaub oder die Möglichkeit einer bezahlten Pflegefreistellung? Mit solchen Hilfen gelingt es den Angehörigen oftmals besser, die Eltern möglichst lange im vertrauten Umfeld zu pflegen.

Bloß nicht ins Pflegeheim!
Die meisten Betroffenen wollen so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden bleiben und wünschen sich eine Betreuung durch Familienmitglieder. Eine Alternative zur Pflege durch die eigenen Kinder sind gute Pflegedienste oder eine privat organisierte Pflegekraft – beispielsweise aus Osteuropa. Bei der Auswahl des passenden ambulanten Pflegedienstes gibt es einiges zu beachten – ebenso bei den Arbeiten, die sie übernehmen können. In jedem Fall sollte bei der Pflege daheim die eigene Wohnung möglichst barrierefrei sein. Viele praktische Dinge sind zu beachten, will man möglichst lange zu Hause in seinem vertrauten Umfeld wohnen. Doch auch wenn die Pflege in dieser Form nicht zu realisieren ist, möchten viele ältere Menschen noch lange nicht ins Pflegeheim. Alternative Wohnformen stehen daher hoch im Kurs. Insbesondere wenn sie es den Pflegebedürftigen ermöglichen, weiterhin selbstbestimmt zu leben.

Alternative Wohnformen für Senioren
Viele Pflegebedürftige möchten überhaupt nicht von ihren Kindern betreut werden, können oder wollen aber auch nicht allein wohnen. Aber welche alternativen Wohnformen gibt es für diese Senioren? Betreutes Wohnen für ältere Menschen, Senioren-Wohngemeinschaften und das Zusammenleben von Senioren und Studenten in Universitätsstädten sind Schlagworte, die man immer wieder hört. Doch im Einzelfall stellt sich stets die Frage: Kommt so eine Wohnform auch für mich infrage? Und kann ich mir diese Art zu leben auch leisten?
Die Pflege muss finanziert werden!
Ob die Tochter ihren Job aufgibt, um ein Elternteil zu pflegen, ob die Sozialstation regelmäßig eine Pflegerin schickt, um die Familie zu entlasten, oder ob doch das Pflegeheim die richtige Wahl ist: Jede Lösung kostet Geld – und zwar sehr oft weit mehr, als mit einer durchschnittlichen Rente zu finanzieren wäre. Deshalb stehen Senioren und ihre Angehörigen in der Regel vor vielen Fragen: Welche Kosten übernimmt die gesetzliche Pflegeversicherung? Reicht das aus? Wie funktioniert die Einstufung in die Pflegestufen? Und in welchen Fällen und in welcher Höhe zahlt eine private Pflegeversicherung? Welche Möglichkeiten werde ich mit der neuen staatlichen Förderung zum Pflege-Riester haben?
Vorsorge ist für alle Generationen wichtig
Oft weckt eine missliche Pflegesituation der Eltern bei den pflegenden Kindern den Wunsch nach einer umfassenden Absicherung der eigenen Pflegebedürftigkeit. Doch kann sich wirklich jeder absichern und seine Unabhängigkeit auch im Pflegefall erhalten? Und wie kann man optimal für den Pflegefall vorsorgen? Was sind die besten Kombinationen bei einer privaten Vorsorge? Und wie geht es, wenn sich die Kinder mit einer Pflegeversicherung für ihre Eltern davor schützen wollen, dass sie zum Unterhalt herangezogen werden?
Der Alltag hat viele Gesichter
Ob man sich für oder gegen die Pflege seiner Eltern oder Schwiegereltern entscheidet: Die Situation ist für alle Beteiligten nicht einfach. Viele Familienangehörige leiden unter einem schlechten Gewissen, wenn sie sich gegen die Pflege der Eltern entscheiden. Andere entscheiden sich dafür, sich selbst um ihre Eltern zu kümmern und leiden unter der ständigen Überforderung, dem Schlafmangel, der sozialen Isoliertheit oder unter körperlichen Belastungen, die mit der Pflege oft einhergehen. Gerade der Umgang mit Demenzkranken ist nicht leicht. Wo gibt es Hilfe? Wer sagt einem, wie mit dementen Eltern umzugehen ist? Wie sorgt man dafür, sich angesichts der schweren Aufgabe nicht selbst aufzugeben? Je ehrlicher und genauer man sich und seinen pflegebedürftigen Angehörigen all diese Fragen beantworten kann, desto besser stehen die Chancen, dass die Eltern oder Schwiegereltern schließlich doch so lange wie möglich daheim gepflegt werden können. Die Antworten unserer Experten werden Sie unterstützen.
Rufen Sie an! Holen Sie sich Ihren persönlichen Expertenrat
von 10 bis 16 Uhr unter der kostenfreien
Rufnummer 0800 000 77 32!
Reichen Sie Ihre Fragen ein: Ab 10 Uhr
unter www.experten-im-chat.de und lesen Sie die Antworten
dazu von 17 bis 19 Uhr!



